23.09.2017 (Samstag)

Garten & Zoo Event in Kassel

23.09.2017 - 24.09.2017

23. - 24. September 2017

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22.10.2017 (Sonntag)

Eurobaustoff Forum in Köln

22.10.2017 - 23.10.2017

22. & 23. Oktober 2017

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25.10.2017 (Mittwoch)
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Drei Kategorien des Atemschutzes

1. Kategorien der Feinstaubmasken:
Hygienemasken:
Hygienemasken sind kein Atemschutz. Sie sind als Reinraum-  Grobstaub- und Hygienemasken preiswert einsetzbar.

P1 Masken:
P1 Masken schützen vor ungiftigen Stäuben und Aerosolen auf Wasser- u. Ölbasis. Sie sind ideal im Umgang mit Grobstäuben und für feste gesundheitsschädliche fibrogene Partikel und flüssige Aerosole bis zum 4-fachen des MAK*-Wertes. CE EN 149:2011+A1:2009

P2 Masken:
P2 Masken schützen vor gesundheitsschädlichen u. krebserzeugenden Stäuben, mindergiftigen Partikeln, Rauch u. Aerosolen auf Wasser- u. Ölbasis bis zum 10-fachen des MAK*-Wertes. Sie sind ideal im Umgang mit Weichholz, Glasfasern, Metall u. Ölnebel. CE EN 149:2011 + A1:2009

P2 Spezial: P2 Spezial Masken schützen vor gesundheitsschädlichen und krebserzeugenden Stäuben, Rauch und Aerosolen auf Wasser- und Ölbasis, sowie sauren Gasen, belästigenden Gerüchen und bieten Ozon-Schutz bis zum 10-fachen Grenzwert.

P 3 Masken:
P3 Masken schützen vor gesundheitsschädlichen und krebserzeugenden Stäuben, Rauch und Aerosolen auf Wasser- und Ölbasis sowie vor radioaktiven Partikel, luftgetragenen biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppe 3 + Enzyme. Sie sind ideal im Umgang mit Schwermetallen, Hartholz, radioaktiven und biochemischen Stoffen, Ölnebel und Schweißarbeiten von Edelstahl.

D: Masken mit der Kennzeichnung D erfüllen die Anforderungen der zusätzlichen Dolomitstaubprüfung. Das bedeutet weniger Atemwiederstand bei längerer Nutzung.

R: Reusable (Wiederverwendbar) – Masken mit der Kennzeichnung R können länger als eine Schicht verwendet weden und erfüllen den 120mg „loadind Test“ für feste und flüssige Aerosole.

2. Gasfiltertypen:

A:  Hauptanwendungsbereich für Organische Gase und Dämpfe mit einem Siedepunkt > 65 ° C, Kennzeichnungsfarbe braun

B:  Hauptanwendungsbereich für Anorganische Gase und Dämpfe, Kennzeichnungsfarbe grau

E:  Hauptanwendungsbereich für Saure Gase wie z.B Chlorwasserstoff und Schwefeldioxid, Kennzeichnungsfarbe gelb

K:  Hauptanwendungsbereich für Ammoniak, Kennzeichnungsfarbe grün

P:  Hauptanwendungsbereich für Partikel, Kennzeichnungsfarbe weiß

3. Gasfilterklassen:

Klasse 1: das Gasaufnahmevermögen ist klein, 1000 ml/m³ ist die höchstzulässige Gaskonzentration
Klasse 2: das Gasaufnahmevermögen ist groß, 5000 ml/m³ ist die höchstzulässige Gaskonzentration

A 1: Gegen organische Gase und Dämpfe Siedepunkt > 65°C. Umgang mit Lösungsmitteln
aus Lacken, Farben und Klebstoffen. 30-fach bis Konzentration < 0,1 Vol.%

A 2: Wie A1, jedoch für höhere Konzentrationen einsetzbar. 30-fach bis Konzentration < 0,5 Vol.%

ABE 1: Gegen organische und anorganische Gase und Dämpfe, sowie saure Gase, Siedepunkt > 65°C. Für den Umgang mit Lösungsmitteln aus Lacken, Farben und Klebstoffen, Chlor, Brom, Blausäure, Schwefeldioxid, Salzsäure und andere sauer reagierende Gase. 30-fach bis Konzentration < 0,1 Vol.%

ABEK 1: Gegen Amoniak, organische und anorganische Gase und Dämpfe, sowie saure Gase Siedepunkt > 65°C. Umgang mit Amoniak, Lösungsmittel aus Lacken Farben und Klebstoffen, Chlor, Brom, Blausäure, Schwefeldioxid, Salzsäure und andere sauer reagierende Gase. 30-fach bis Konzentration < 0,1 Vol.%

4. Kombinationsfilter:
Kombinationsfilter bieten Schutz gegen Gase und Partikel. Demgemäß ergeben sich die Einsatzgrenzen und Anwendungsbereiche aus den entsprechenden Angaben für Gasfilter und Partikelfilter. Kombination Aktivkohle / Partikelfilter: Einzusetzen, wenn gleichzeitig Lösungsmittel, Gase, Dämpfe und Feinstäube/Partikel auftreten.

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